Herzbrötchen

Wer den Valtentinstag gleich mit einem romantischen Frühstück beginnen möchte, dem empfehle ich diese leckeren, herzchenförmigen Brötchen. Frisch aus dem Ofen mit einer Tasse Kaffee oder Tee kann der Tag gleich mit einem guten Valentinsfrühstück im Bett beginnen. Leider muss man dafür aber etwas Zeit einplanen, denn der Germteig für die Herzbrötchen braucht ca. eine Stunde, bis er aufgegangen ist. Doch der Aufwand lohnt sich!

Das Germteigrezept für diese kleinen Brötchen mache ich so ziemlich jedes Jahr zu Ostern, um daraus leckere Osterstriezel zu backen. Es stammt noch aus der Volksschulzeit meiner Schwester und hat in meiner Rezeptesammlung bis heute überlebt.

Herzbrötchen: (ca. 12 Stück)

1/8l lauwarme Milch
1/2 Päckchen Trockengerm
250gr Mehl
40gr Zucker
20gr Butter
1 Ei
Salz
1 verquirrltes Ei zum Bestreichen

Zuerst den Germ in die lauwarme Milch rühren und dann alle Zutaten in einer großen Schüssel gut durchkneten.

Ein Geschirrtuch über die Schüssel geben und den Teig an einem warmen Ort aufgehen lassen – ich habe dabei ein bisschen getrickst und die Schüssel in den Ofen bei ca. 50 Grad gestellt.

Wenn der Teig um das Doppelte aufgegangen ist, auf einer bemehlten Arbeitsfläche kleine Herzen formen. Bei diesem Rezept brauche ich immer noch einiges an Mehl, da der Teig sehr klebrig ist und er sonst nur an meinen Fingern kleben bleibt (was mich jetzt auch nicht so stört, denn dann kann ich gut vom Teig naschen, mmmh).

Um aus dem Teig kleine Herzbrötchen zu machen einfach etwas Teig nehmen, zu einer Rolle formen und diese halbieren, indem man die beiden Enden aufeinander legt. Dann mit einem Messer einen kleinen Schnitt machen und die Teigstückchen seitlich nach oben ziehen, sodass ein Herz entsteht.

Die Brötchen mit Ei bestreichen und eventuell mit Hagelzucker verzieren. Dann ca. 20 Minuten bei 160°C backen.

Ich habe zwar den Teig etwas rosa gefärbt, aber leider wurde er dann eher altrosa beziehungsweise lachsfarben und verlor beim Backen so ziemlich die Farbe. Das Ei, mit dem meine Brötchen bestrichen wurden, habe ich auch noch rosa gefärbt, das hat aber dennoch keinen großen Unterschied gemacht.
Ein klein Wenig rosa waren die Brötchen zwar schon, aber eher im Inneren.

Am Besten schmecken die Brötchen frisch aus dem Ofen mit etwas Butter, Honig oder Marmelade. Sie halten sich sehr gut in einer verschlossenen Dose, dann bleiben sie noch saftig, doch bei mir überleben sie nicht wirklich lange. Sobald sie aus dem Ofen raus sind, stürze ich mich schon fast auf sie.

Mir blieb noch vom Bestreichen etwas rosa gefärbtes Ei übrig und so habe ich mir dann noch ein Spiegelei gebraten, kleine Herzen daraus ausgestochen und mit einem guten Roggenbrot gegessen. Lecker. Der perfekte Start in einen romantischen Tag!

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7 Kommentare zu “Herzbrötchen

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