Faschingskuchen

Zu Fasching wollte ich unbedingt etwas fröhliches mit – essbaren! – Konfettis und Luftschlangen machen. Und bunt sollte es auch werden, also habe ich mich dafür entschieden, einen blauen Kuchen zu backen, den ich dann eher schlicht verziert habe. Er wurde nicht nur hübsch und fröhlich, was mich sehr gefreut hat, er schmeckte auch noch sehr lecker und unglaublich saftig.

Für den Kuchen habe ich ein gutes, einfaches Cupcakerezept, das die Cupcakes lange haltbar und saftig macht, verwendet und es ein wenig verändert. So entstand dann ein flaumiger, milchiger Kuchen mit einem leicht vanilligen Geschmack.

Milchkuchen:

175gr Margarine
210gr Zucker
ein Päckchen Vanillezucker
3 Eier
210gr Mehl
2TL Backpulver
200ml Milch
50ml Buttermilch
(blaue Lebensmittelfarbe)

Zuerst die Margarine, den Zucker und den Vanillezucker schaumig schlagen und nacheinander die Eier hinzufügen und weiter schlagen.

Die restlichen Zutaten untermischen und gut verrühren.

Den Teig habe ich für meinen Faschingskuchen in 2 kleine Backformen mit einem Durchmesser von ca. 15cm gefüllt. Es blieb noch etwas Teig übrig, mit dem ich dann eine kleine Kastenform zur Hälfte füllen konnte.

Die Kuchen kamen dann bei 180°C für ca. 30 Minuten in den Ofen.

Nachdem die Kuchen ausgekühlt waren, konnte ich sie mit einer weißen „Buttercreme“ aufeinander setzen und vollständig eindecken. Dafür habe ich 100gr Kokosfett (Ceres soft) mit 200gr Staubzucker und einem Esslöffel Milch gut verschlagen.
Da das Kokosfett sehr schnell weich wird, habe ich den Kuchen über Nacht in den Kühlschrank gestellt, denn so wurde die Buttercreme fester und ich konnte sie besser glatt streichen.

Und nach einer weiteren kleinen Kühlrunde konnte ich endlich meinen Kuchen mit essbaren Konfettis verzieren. Das sah ziemlich genau so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte, also war ich auch sehr glücklich darüber, dass es mit der Umsetzung so gut geklappt hat.

In meinem „Bastlkastl“ habe ich dann auch noch ein paar Luftschlangen gefunden, die ich auf dem Kuchen verteilt habe. So wurde er dann noch etwas festlicher. Mir gefiel auch das Farbenspiel von weiß-blau-silber mit den paar kleinen, bunten Punkten recht gut. Alles in Allem war ich zufrieden. Und dass der Kuchen auch noch lecker war, hat mich gleich doppelt gefreut.

Der Kuchen schmeckt sehr saftig und zart, denn die Milch und die Buttermilch verleihen ihm eine weiche Konsistenz. So hält sich der Kuchen auch sehr lange und schmeckt am zweiten Tag (unter eine Käseglocke gestellt) sogar noch flaumiger und saftiger.

Für meinen Faschingskuchen habe ich insgesamt etwa eineinhalb Stunden gebraucht, plus Kühlzeit. Im Prinzip ist es ein sehr einfacher Kuchen, der schnell gemacht ist und gut variierbar ist. Man kann nämlich zum Beispiel in den Kuchenteig Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale hinzufügen, um einen Zitronenkuchen zu machen. Der schmeckt auch sehr lecker!

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3 Kommentare zu “Faschingskuchen

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