japanischer Bananenkuchen

Da am 7.7. in Japan das Sternenfest Tanabata gefeiert wird und ich in den letzten Jahren ebenfalls ein bisschen dieses Fest für mich mit japanischen Süßigkeiten und dem obligatorischen Wunschzettel-auf-Bambus-Hängen gefeiert habe (Hokkaido-Kürbiskuchen vom letzten Jahr), musste ich natürlich auch dieses Jahr wieder etwas leckeres backen.

Auf meiner Suche nach japanischen Süßigkeiten bin ich auf ein Rezept für einen flaumigen Bananenkuchen gestoßen, welches zwar auf Japanisch ist, aber Google translate hat mir gut weitergeholfen.

Anfangs war ich etwas überracht, dass weder Milch, Buttermilch noch sonst etwas flüssiges für den Teig verwendet wird, aber nachdem ich dann den Kuchen gebacken hatte, war ich froh, dass ich mich an das Rezept gehalten habe. Einzig habe ich jedoch Reismehl hinzugefügt, da mir der Kuchen sonst etwas zu „westlich“ vorkam. Den Zuckeranteil habe ich auch aufgesplittet und Rohrzucker zum normalen Feinkristallzucker hinzugegeben.

japanischer Bananenkuchen:

100gr weiche Butter
45gr Feinkristallzucker
45gr Rohrzucker
2 Eier
2 reife Bananen
50gr Reismehl
150gr Mehl
3TL Backpulver
Salz

optional: etwas gehackte Schokolade

Die weiche Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz schaumig schlagen. Eier hinzufügen und gut verrühren.

Die Bananen in einer kleinen Schüssel zerdrücken und in die Eiermischung geben.

Zum Schluss beide Mehlsorten mit dem Backpulver in den Teig rühren. (Vorsicht! Das Reismehl staubt ziemlich stark.)

Den Bananenkuchenteig in eine kleine Backform geben – meine Springform hat einen Durchmesser von ungefähr 16cm.

Ich habe noch ein paar Kochschokoladestücke auf dem Teig verteilt, bevor der Kuchen in den auf 180°C vorgeheitzten Ofen für ca. 45-50 Minuten kam. Lecker!

Der Kuchen wird innen sehr flauschig und weich, die Kruste wird jedoch so richtig schön knusprig. Ich war ganz hin und weg von diesem Bananenkuchen und konnte mich gar nicht erst beherrschen, also habe ich mich gleich auf ihn gestürzt. Es blieben dann nur ein paar kleine Kuchenstücke übrig, die ich rund ausgestochen habe und in niedliche Sakegläser gegeben habe.

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